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Alles Käse - und andere helvetische Eigenheiten

Nebst Einblicken in die Volkskultur - von Schwingen über Handwerk bis Jodeln und Volksmusik - liefert die Herbstausgabe von "TYPISCH. Das Magazin für Tradition" auf 84 Seiten interessante Fakten und Geschichten zu Käse, Kantönligeist und (fast schon) königlichen Gewändern.
Die vierte Ausgabe von TYPISCH. Das Magazin für Tradition ist ab sofort erhältlich. (Foto: typischmagazin.ch)

Die Schweiz zeichnet sich durch ihre Vielfalt aus – geografisch, sprachlich, kulturell, gesellschaftlich, politisch. Von der Bekämpfung des Borkenkäfers über die Spitalplanung bis hin zur Steuerhoheit: Gestaltungsraum und Gestaltungsmacht laufen in zahlreichen Bereichen des täglichen Lebens nicht wie in vielen anderen Ländern an zentraler Stelle zusammen, sondern sind lokal, regional oder kommunal geregelt.

Gerade die Corona-Pandemie und die Art und Weise, wie damit umgegangen werden soll, muss und kann, zeigt, dass man dem «Kantönligeist» grosse Bedeutung beimisst. Doch was genau steckt eigentlich hinter diesem Begriff, der auf der einen Seite verniedlicht und verballhornt, auf der anderen aber auch anprangert und als Kritik verstanden sein will? TYPISCH blickt auf die Entstehungsgeschichte der dividierten und delegierten Souveränität in unserem Lande – und auf das, was es mit uns allen anstellt in unserem Denken und Handeln.

Brauchtum und Traditionen legen eindrücklich Zeugnis ab, was Vielfalt und regionale Eigenheiten anbelangt. Nehmen wir beispielsweise das Trachtenwesen: 700 verschiedene Trachten gibt es hierzulande. Eine eindrückliche Zahl, die im Ansinnen gründet, seine berufliche, geografische oder gesellschaftliche Zugehörigkeit zu zeigen. Von einfach gewirkt für den Werktag bis opulent inszeniert für Sonn- und Feiertage – der Fotograf Urs Bigler präsentiert im TYPISCH einen farbenprächtigen Trachtenreigen, der die textilen Eigenheiten von Appenzell bis Zürich in ihrer ganzen Vielfalt und Schönheit zum Ausdruck bringt.

Verschiedene Gegenden, verschiedene Menschen, unterschiedliche Geschmäcker. Auch der hierzulande hergestellte Käse zeichnet sich durch seine Vielfalt in Beschaffenheit und Geschmack aus. Rund um den Globus setzen Feinschmeckerinnen und Feinschmecker die Schweiz mit Käse gleich. Dass gar nicht wir Eidgenossen es waren, die die Milch als Erste in Käse verwandelten, dieser Umstand vermag kaum jemandem den Appetit zu verschlagen. Im Gegenteil: Gerade weniger bekannte und spezielle Käseerzeugnisse aus den unterschiedlichsten Landesteilen sorgen für Abwechslung auf dem Plättli respektive im Caquelon oder im Ofen. Wer, was und wieso es Wert ist, herzhaft zuzugreifen – TYPISCH weiss hierzu ziemlich viel Käse zu erzählen!

Weitere Themen:

  • Junger Wilder: Werner Schlegel, Schwinger aus dem Toggenburg
  • Bella Musica: Das Tessin und seine Volksmusik
  • Guter Beobachter: Jodler Hannes Fuhrer
  • Gegangen, um zu bleiben: Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

TYPISCH. Das Magazin für Tradition 4/2021 – Im Abo, als ePaper und am Kiosk erhältlich.

Flavian Cajacob

TYPISCH. DAS MAGAZIN FÜR TRADITION

Stefan Schwarz

TYPISCH. DAS MAGAZIN FÜR TRADITION

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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