Aufatmen bei Philipp Laimbacher

Gleich zwei Innerschweizer Spitzenschwinger verletzten sich in Emmen. Während Philipp Laimbacher bereits auf dem Brünig wieder mittun will, ist die Situation bei Martin Grab unübersichtlich.
Geteiltes Leid: Martin Grab (links) und Philipp Laimbacher schieden beide am Innerschweizerischen in Emmen verletzt aus.

Die Verletzungshexe hat bei den Innerschweizern Einzug gehalten. Martin Grab musste in Emmen den Wettkampf nach zwei, Philipp Laimbacher nach fünf Gängen abbrechen. Infolge einer Fingerverletzung musste anfangs Woche auch noch Andreas Ulrich für das Südwestschweizerische Teilverbandsfest am kommenden Sonntag, 14. Juli, Forfait geben.

Beim diesjährigen Stoos-Sieger Philipp Laimbacher heisst es nach seiner Schulterverletzung, die er sich im fünften Gang gegen Martin Koch zuzog, aufatmen. Nebst einer starken Muskelprellung, Muskelfaserrissen und einer Sehnenüberdehnung ist nichts schlimmeres passiert. Dies ergab eine Untersuchung bei einem Schulterspezialisten in Pfäffikon. "Zum Glück ist alles intakt und nichts gerissen", so das Innerschweizer Zugpferd. Auf einen Start auf der Rigi wird Laimbacher noch verzichten, doch 14 Tage später auf dem Brünig will er wieder mittun.

Erneut der Meniskus
Unübersichtlicher präsentiert sich die Lage bei Martin Grab, der im zweiten Gang gegen Reto Fankhauser einknickte und den Wettkampf abbrechen musste. Es ist wieder das Knie sowie der Meniskus, an dem er sich bereits im März im Trainingscenter in Wolhusen verletzt hatte. Grab begab sich anfangs Woche zu einem "Wunderheiler" nach Salzburg, um weitere Aufschlüsse über sein Knie zu erfahren. Das einknicken mit dem Knie ist für die bevorstehenden Grossanlässe jedoch keine optimale Voraussetzung. Das ganze machte sich auch während des Trainings spürbar, Grab konnte seine Standschwünge nicht mit voller Kraft einsetzen. Wie lange Grab ausfällt ist derzeit noch unklar, auf einen Start auf der Rigi, am 14. Juli, wird er jedenfalls verzichten.

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