Jetzt die kostenlosen Online-Dienste vom SCHLUSSGANG unterstützen

Brünig: Wenger siegt im Oberländer Duell

Kilian Wenger hat erstmals in seiner Laufbahn den Brünig-Schwinget gewonnen. Der Schwingerkönig von 2010 bezwingt im Schlussgang Matthias Glarner im Duell der Berner Oberländer. Auf Rang 2 landete Christian Stucki.
Kilian Wenger hat zum ersten Mal den Brünig-Schwinget gewonnen. Im Schlussgang bezwingt er Matthias Glarner. (Foto: Rolf Eicher)

Zum ersten Mal in seiner Laufbahn hat Kilian Wenger den Brünig-Schwinget zu seinen Gunsten entschieden. Nach dem gestellten Auftakt gegen Unspunnen-Sieger Daniel Bösch gewann der Schwingerkönig von 2010 in der Folge sämtliche fünf weiteren Duelle souverän, zuletzt im Schlussgang gegen Matthias Glarner. Für Wenger ist der 15. Kranzfestsieg insgesamt in seiner Laufbahn und der vierte in dieser Saison.

Glarner mit perfektem Start
Matthias Glarner startete mit drei Siegen perfekt in den Wettkampf. Danach stellte er zwar gegen Philipp Laimbacher, doch ein weiterer Sieg im fünften Gang reichte zur Schlussgangqualifikation. In der Endausmarchung war Wenger im Duell der Berner Oberländer aber schliesslich der Stärkere.

Erste Niederlage für König Sempach
Toll in den Wettkampf startete auch Schwingerkönig Arnold Forrer, der erstmals seit dem 3. August 2013 Matthias Sempach eine Niederlage zufügen konnte. Doch Forrer hielt die Pace nicht und wurde bis zum Ende soweit zurückgeworfen, dass er sogar den Kranz verpasste.

Ganz anders verlief der Wettkampf für Sempach nach der Startniederlage. Mit vier Siegen in Folge sicherte er sich den Kranz frühzeitig. Am Ende gab es noch ein Unentschieden gegen Willy Graber. Bester Schwinger hinter Wenger war aber Christian Stucki, der mit fünf Siegen und einem Unentschieden den Ehrenplatz ergatterte.

Dominante Berner
Insgesamt dominierten die Berner den Brünig-Schwinget fast nach Belieben. Der einzige Schwinger der längere Zeit mit den Bernern mithalten konnte war der Innerschweizer Philipp Laimbacher. Aber ihm wurden zwei Gestellte nach dem Mittagessen im Kampf um die Schlussgangqualifikation zum Verhängnis. Eine Woche nach dem verpassten Kranz auf dem Weissenstein rehabillitierte sich Daniel Bösch. Er holte den Brünig-Kranz dank je drei Siegen und drei Unentschieden.

Kommentare