Bruno Gisler bleibt der Mann der Stunde

Der Eidgenosse Bruno Gisler gewinnt den 62. Weissenstein-Schwinget ob Solothurn souverän und bestätigt damit seinen Sieg vom Innerschweizerischen in Emmen. Überraschungsmann Marcel Mathis, der Arnold Forrer ins Sägemehl legte, folgt auf dem zweiten Platz, gemeinsam mit Adi Laimbacher.
In Emmen stellte Bruno Gisler (oben) gegen Andreas Ulrich, auf dem Weissenstein blieb er durchwegs siegreich.

Der 30-jährige Solothurner Bruno Gisler stand mit fünf Siegen, nachdem er Franz Föhn im ersten Zug platt ins Sägemehl legte, verdient im Schlussgang des vierten Bergfests der Saison. Eidgenosse Benji von Ah führte das Innerschweizer Feld an und erreichte den Schlussgang-Einzug dank konstanter Leistung. Von Ah musste sich allerdings nach rund zwei Minuten dem souveränen Gisler geschlagen geben. Gisler bestätigte damit seinen Sieg vom Innerschweizerischen Schwingfest in Emmen.

Innerschweizer melden sich zurück
Es standen sich 60 NWS-, 20 ISV- und 10 NOS-Schwinger gegenüber. Die Reaktion der Innerschweizer nach der Niederlage auf der Rigi war gut – sie gewannen einen Grossteil der Kränze. Adi Laimbacher startete morgens souverän, musste aber in einem gespannt erwarteten und tatsächlich höchst attraktiven vierten Gang seine Brücke von Gisler eindrücken lassen. Er erkämpfte sich zum Schluss, gemeinsam mit Marcel Mathis, den zweiten Platz.

Weiteren Kranzgewinn verpasst
Einen denkbar schlechten Tag erwischte Titelanwärter Arnold Forrer. Er wurde schon im ersten Gang von Gisler gebremst, dann unterlag er völlig überraschend dem jungen, stark schwingenden Mathis. Zum Abschluss gab es noch einen Gestellten gegen Philipp Gloggner und Forrer verpasste den Kranzgewinn.

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