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Corona-Lockerungen für Schwingsport

Der Bundesrat hat heute in Aussicht gestellt, dass per Ende Mai alle Schwinger wieder zu viert in Innenräumen trainieren dürfen. Aussen würden die Trainingsgruppen von 15 auf 30 vergrössert. Noch ungeklärt sind die Auswirkungen der angekündigten Lockerungen auf die schwingerischen Wettkämpfe.
Duelle von Sennenschwingern gegen Turnerschwinger an Wettkämpfen könnten womöglich schon bald wieder für alle möglich sein. (Foto: swiss-image.ch)

Heute Nachmittag stellte der Bundesrat weitere Lockerungen per Ende Mai in Aussicht. Eine endgültige Entscheidung über die möglichen Lockerungen fällt allerdings erst am 26. Mai, gelten würden die neuen, gelockerten Massnahmen ab Montag, 31. Mai.

Schwingen ohne Maske für ALLE
Zur Freude der ganzen Schwingerfamilie ist, sofern die Lockerungen bestätigt werden, das Training in Innenräumen ab Montag, 31. Mai, wieder für alle erlaubt. Für Schwinger über 20 Jahre gilt aber die Regel, dass maximal in beständigen Vierergruppen trainiert werden darf. Dies kennen die 120 ausgewählten Schwinger über 20 Jahre ja bereits, trainieren sie doch seit Mitte März in dieser Konstellation.

Zusätzlich könnten auf den Aussenplätzen neu 30 Schwinger miteinander trainieren. Derzeit gilt die Regel für 15 Schwinger mit Maske. Derzeit nicht bekannt ist, ob die 30er-Gruppen mit oder ohne Maske trainieren dürfen.

Auswirkungen auf Wettkämpfe offen
Die vom Bundesrat angekündigten Lockerungen würden auch die Wettkämpfe im Breitensport betreffen. Diese wären Stand heute per 31. Mai ebenfalls wieder möglich. Für Mannschaftssportarten sind Gruppengrössen bis 50 Personen vorgesehen. Wie dies auf den Schwingsport, der teilweise bis über 200 Teilnehmer an seinen Wettkämpfen aufweist, zu adaptieren ist, ist im Moment noch nicht geklärt.

Der Eidgenössische Schwingerverband dürfte in den kommenden Tagen entsprechende Abklärungen mit dem Bundesamt für Sport und Swiss Olympic vornehmen. So oder so sind die angekündigten Lockerungen für den Schwingsport ein weiterer Schritt zurück in die Normalität.

Wegweisender 26. Mai
Noch aber handelt es sich hier nur um Lockerungen, die in Aussicht gestellt wurden. Massgebend wird wie erwähnt der 26. Mai sein, wenn der Bundesrat die definitiven Lockerungen per 31. Mai bekanntgeben wird. Diese in Aussicht gestellten Lockerungen lassen nicht nur die Schwinger hoffen, sondern geben auch den Veranstaltern gewisse Planungssicherheiten.

Werden auch die schwingerischen Wettkämpfe per Ende Mai freigegeben, könnten bereits gegen Mitte/Ende Juni und der Einhaltung der Übergangsphase für die Aktivschwinger, zwischen vollem Trainingsstart und Wettkampfstart, wieder Schwingfeste für alle Alterskategorien stattfinden. Im Moment ist gemäss Abmachung der Technischen Kommission des Eidgenössischen Schwingerverbandes und des Aktivenrates eine Dauer von vier Wochen eingeplant zwischen Trainings- und Wettkampfstart. Über die Länge dieser Frist und einer möglichen Verkürzung könnte es aber nochmals Gespräche zwischen der TK ESV und dem Aktivenrat geben.

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