Der erste Festsieger im neuen Jahr heisst Thomas Sempach

Das erste Schwingfest des Jahres bot grossartigen Schwingsport. Sieben Eidgenossen sorgten in Zürich für ein beachtliches Niveau zu Beginn der eidgenössischen Saison.

Neun Eidgenossen waren angekündigt, immerhin sieben traten auch an. Der Berchtold-Schwinget in Zürich war so gut besetzt wie viele Jahre nicht mehr. Als Topfavorit stieg Unspunnen-Sieger Daniel Bösch in den Wettkampf. Der Toggenburger, der sich nach seiner Verletzung von Ende Juni im Dezember mit dem Sieg in Dietikon eindrücklich zurückmeldete, fiel aber im fünften Gang aus der Entscheidung. Nach dem Startunentschieden gegen Thomas Sempach folgte ihm fünften Gang der zweite Gestellte des Tages gegen Torsten Betschart.

Kündig startete mit drei Siegen
Davon profititierten Michael Bless und Thomas Sempach. Die beiden Eidgenossen zogen mit je vier Siegen und einem Gestellten in den Schlussgang ein. Ihnen gelang es damit auch, den Halbzeitführenden Edi Kündig, der als einziger dreimal siegte zu Beginn des Wettkampfes, zu überflügeln.

Spannender Schlussgang
Im Schlussgang schenkten sich die beiden Eidgenossen nichts. Am Schluss war es der Berner Thomas Sempach, der sich als Sieger ausrufen lassen durfte. Er bezwang im Schlussgang Michael Bless. Für Sempach war es der perfekte Start in die neue Saison. Er gewann als erster Berner seit Schwingerkönig Kilian Wenger, der sich vor vier Jahren an gleicher Stelle durchsetzte.

Ein ausführlichen Bericht zum Berchtold-Schwinget gibt es in der ersten Ausgabe von der Schwingerzeitung SCHLUSSGANG im kommenden Jahr. Diese erscheint am 15. Januar.

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