Edi Kündig dank Aufholjagd

Ein gestellter Schlussgang zwischen Sven Schurtenberger und Fabian Kindlimann ermöglichte Edi Kündig den erstmaligen Sieg am Niklaus-Schwinget in Dietikon.
Sven Schurtenberger (links) und Fabian Kindlimann teilten im Schlussgang die Punkte. Dies verhalf Edi Kündig zum alleinigen Festsieg.

Edi Kündig profitierte in der Stadthalle Dietikon von einem resultat- und ereignisslosen Schlussgang zwischen Sven Schurtenberger und Fabian Kindlimann. Dabei begann für Kündig der Wettkampf ungünstig, mit zwei Unentschieden gegen Stefan Burkhalter sowie Michael Rhyner. Mit vier Siegen kam der vierfache Familienvater  zu einem nicht mehr erwarteten Triumph für den Schwingerverband am Mythen. Kündig ist der erste Innerschweizer Sieger des Traditionsanlasses seit Philipp Laimbacher im Jahre 2007.

Kindlimann mit optimalem Start
Langezeit verlief das Fest zugunsten von Fabian Kindlimann, der einheimische Zürcher Neueidgenosse startete mit vier Erfolgen. Mit dem Unentschieden gegen Marco Fankhauser im fünften Gang, musste er die Führung an Sven Schurtenberger abtreten. Der Luzerner wiederum gewann nach einem Unentschieden gegen Marcel Kuster im ersten Gang, viermal in Serie. Kuster belegte letztlich, hinter Edi Kündig den Ehrenplatz, derweil die beiden Finalisten, Sven Schurtenberger auf Rang drei und Fabian Kindlimann auf den vierten Platz zurückfielen. Wie meist nach einem Eidgenössischen Jahr hatten die Veranstalter vom Schwingklub Glatt/Limmattal mit einem mässigen Teilnehmerfeld Vorlieb zu nehmen. 

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