Ehre fürs ESAF in Burgdorf

Die Trägerschaft von ecosport.ch, bestehend aus Swiss Olympic und den Bundesämtern für Sport, Umwelt, Raumentwicklung und Energie, ist sich einig: Sechs Sportveranstaltungen, darunter das Eidgenössische Schwingfest in Burgdorf, haben mit vorbildlichen Massnahmen im Bereich der Nachhaltigkeit Ausserordentliches vollbracht.
Patrick Sommer (links) und Raphael Wild vom OK-Burgdorf zeigen sich erfreut ob der Auszeichnung.

Die Mobilität macht einen bedeutenden Anteil der Belastungen an Sportevents aus und umfasst mehr als nur die An- und Abreise der Teilnehmenden. Eine wichtige Aufgabe jeder Veranstaltung bleibt schliesslich die An- und Abreise der Zuschauenden und Teilnehmenden. Wirksame Parkplatzbewirtschaftung mit Gebühren bis 30 Franken pro Tag, Shuttle-Services und der unmittelbar neben dem Festgelände gelegene Campingplatz waren  Massnahmen, die am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest eingesetzt wurden. Das ESAF reduzierte damit nicht nur wirksam Schadstoffemissionen, sondern löste nebenbei so auch das Stauproblem.

Um den Energieverbrauch der rund 300‘000 Zuschauenden am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestzu decken, setzte das Organisationskomiteetemporäre Trafostationen anstelle von Dieselgeneratoren ein. So konnten rund 74‘000 Liter Dieseleingespart werden. Alle sechs prämierten Veranstalter verfügen über ein hervorragendes Abfallmanagementnach den Prinzipien Reduzieren – Trennen - Wiederverwerten. Mit diesen und vielen weiteren Massnahmen haben sich die ecosport.ch Preisträger 2013 gegen 63 weitere Konkurrenten durchgesetzt .Nebst dem Eidgenössischen Schwingfest von Burgdorf wurden fünf weitere Veranstalter ausgezeichnet. Es sind dies: das Eidgenössische Turnfest in Biel, der Rheinfall-Lauf, der IWB Marathonin Basel, der Semi-Marathon von Fribourg sowie der Geneve-Marathon. Ecosport.ch belohnte dieses Engagement mit je 5000 Franken.  

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