ESAF 2019: Gabentempel ist eröffnet

Heute in zwei Wochen wird in Zug das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest eröffnet. Bereits jetzt ist der Gabentempel besuchbar und auch die Gabentempelbeiz ist ab sofort geöffenet.
Der Gabentempel für das Eidgenössische Schwingfest in Zug ist eröffnet. (Foto: Manuel Röösli)

Die Gaben mit einem Gesamtwert von einer Million Franken sind im Gabentempel ausgestellt und könnten unterschiedlicher nicht sein. Nebst den Lebendpreisen, wie dem Siegermuni «Kolin», drei Pferden, einem Fohlen und fünf Rindern, reicht die Spanne von Treicheln und Schellen bis hin zu Werkzeugen und Einrichtungsgegenständen. Sichtlich zufrieden zeigte sich Gabenchef Kurt Häfliger anlässlich der Gabentempeleröffnung: «Wir sind sehr stolz, jedem Athleten eine schöne Gabe bieten zu können. Dies wurde dank der vielen Gabenspender möglich.»

Neben den Schwingern werden auch die Steinstösser eine Gabe im Gabentempel auswählen können. Die Einzigen, die keine Wahl haben werden, sind der neue Schwingerkönig und die beiden Nächstklassierten. Für den Schwingerkönig ist Siegermuni «Kolin» reserviert, für die beiden Nächstklassierten die Rinder «Greth» und «Bombay». Allerdings werden der neue Schwingerkönig und die beiden Nächstklassierten zwischen den Lebendpreisen und dem Gegenwert wählen können.

Gabenbeiz ist offen
Unmittelbar neben dem Gabentempel steht die Gabenbeiz. Sie ist die einzige Verpflegungsstätte auf dem Festgelände, die ebenfalls bereits ab 9. August 2019 geöffnet ist und somit im Vorfeld des Fests für Anwohnende, Besucherinnen und Besucher, aber auch für Firmenanlässe zur Verfügung steht. In der Gabenbeiz können sich die Besucherinnen und Besucher kulinarisch verwöhnen lassen oder lediglich ein Feierabendbier in anregender Umgebung geniessen. Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt.

Skulptur enthüllt
Als Skulpteur Stephan Schmidlin vor rund vier Jahren von den Plänen einiger Zuger Schwingerfreunden hörte, das Eidgenössische 2019 in Zug zu organisieren, war für ihn klar, dass man dafür etwas Bleibendes schaffen müsste. Etwas, das die Zuger immer an diesen einmaligen Anlass erinnern soll. Schmidlins Skulptur zeigt zwei Böse vor dem Schweizer Kreuz an der Arbeit. Damit symbolisiert er nicht nur die bodenständigen und traditionellen Werte, sondern auch die Verbundenheit des Schwingsportes mit unserem Land. Die Skulptur ist rund 4 Meter hoch und wiegt rund 10 Tonnen. 

 

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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