Saisonende für Pirmin Reichmuth

Für den Schlussgangteilnehmer vom Innerschweizerischen Schwingfest in Cham, Pirmin Reichmuth, ist die Saison zu Ende. Er zog sich letzten Sonntag auf der Rigi einen Kreuzbandriss zu.
Grosses Pech: Der 19-jährige Zuger Pirmin Reichmuth verletzte sich auf der Rigi am Knie und fällt für den Rest der Saison aus (Foto: Rolf Eicher).

Der Chamer Schwinger Pirmin Reichmuth hat sich am vergangenen Sonntag am Rigi-Schwingfest das Kreuzband gerissen. Die Schwing-Saison 2014 ist für ihn damit abrupt beendet. Der Unfall ereignete sich im letzten Gang des Kampfs gegen den Nordwestschweizer Bruno Gisler, als sich der 19-jährige bei einem Kurzversuch das Knie verdrehte. Dabei rissen Kreuzband und Meniskus im rechten Knie, wie die Untersuchung durch den Verbandsarzt Didier Schmidle ergab. Pirmin Reichmuth wird in den kommenden Wochen operiert und fällt voraussichtlich ein halbes Jahr aus. Das Schwing-Training wird er frühestens Ende 2014 wieder aufnehmen können.  

Kometenhafter Aufstieg
Pirmin Reichmuth verpasste infolge eine Arbeitsunfalles bereits das Eidgenössische Schwingfest in Burgdorf. Auf diese Saison hin kehrte er eindrücklich ins Sägemehl zurück und gewann drei Regional-Schwingfeste. Seinen ganz grossen Auftritt hatte er am 6. Juli anlässlich des Innerschweizerischen Schwingfests in Cham. Dabei qualifizierte sich der 19-jährige sensationell für den Schlussgang. Auf dem Weg dortin rang er Unspunnen-Sieger Daniel Bösch im dritten  Gang einen gestellten ab. Sieben Tage später trat Reichmuth erstmals an einem Bergkranzfest an. Im sechsten Gang kämpfte er gegen den Nordwestschweizer Bruno Gisler um den Kranz. Dabei geschah das Unglück.

Verband stark geschwächt
Für den Innerschweizerischen Schwingerverband bedeutet das Aus von Pirmin Reichmuth ein herber Verlust im Hinblick auf den Saisonhöhepunkt, den Kilchberger Schwinget. Vor dem Fall Reichmuth sind bereits die Eidgenossen Martin Grab, Philipp Gloggner, Martin Suppiger und Erich Fankhauser mit Verletzungen für den Rest der Saison ausgefallen. Zudem musste auch Hansjörg Gloggner den Wettkampf auf der Rigi aufgeben. Torsten Betschart konnte die Saison wegen Schulterproblemen gar nicht in Angriff nehmen.  

 

Kommentare