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Schwinger der Woche: Interview Damian Ott

Damian Ott ist zum ersten Mal Schwinger der Woche beim SCHLUSSGANG. Im Interview sagt er, wie er den Schwarzsee-Schwinget erlebt hat und was seit seinem Sieg beim Weissenstein-Schwinget anders geworden ist.
Mit diesem Übersprung klappte es im Schlussgang noch nicht zum Sieg, wenig später führte ein Fussstich/Kurz zur Entscheidung für Damian Ott gegen Samuel Giger im Schlussgang vom Schwarzsee-Schwinget. (Foto: Barbara Loosli)

Damian Ott, es sind jetzt ein paar Tage seit dem Erfolg vergangen. Haben Sie es schon richtig einschätzen können, was Ihnen da gelungen ist?
Damian Ott: Der Schwarzsee-Sieg ist für mich wieder ein riesiger Erfolg, an den ich mich auch in vielen Jahren noch gerne zurückerinnern werde. Natürlich war auch der Sieg im Schlussgang gegen Samuel Giger speziell, weil er ein Teamkollege ist und wir uns als NOS-Team den Tagessieg als Ziel gesetzt haben

Sie sprechen das NOS-Team an. War es von Vorteil, dass Sie mit dem Team vor Ort übernachtet haben?
Ott: Ich denke, dass es nicht entscheidend ist, ob man zu Hause oder im Hotel schläft. Vor dem Weissenstein-Schwinget habe ich zu Hause geschlafen und reiste erst am Morgen an. Zusammen mit dem Team den Abend vor dem Schwingfest bei einem gemeinsamen Nachtessen zu verbringen, war aber sehr cool.

Wie war die Taktik gegen Samuel Giger im Schwarzsee-Schlussgang?
Ott: Zuerst einmal muss ich sagen, dass es eine unglaubliche Ehre war mit ihm im Schlussgang zu stehen. Ich wollte eigentlich abwarten und ihn zuerst angreifen lassen. Im Nachhinein habe ich aber gesehen, dass ich schon ziemlich früh selber die Offensive suchte. Es hat sich aber so gut angefühlt, dass ich dachte, jetzt muss es offensiv weitergehen.

Nach ihrem Weissenstein-Sieg ist der Schwarzsee-Sieg keine Sensation mehr. Mit welchen Zielen starteten Sie den Einsatz am Schwarzsee-Schwinget?
Ott: Das Ziel an jedem Schwingfest, auch vor Weissenstein und Schwarzsee, ist und war immer der Kranzgewinn. Ich will immer ein gutes Schwingfest zeigen und am Abend mit dem Gezeigten zufrieden sein. Wenn ich mein Ziel übertreffen kann, ist natürlich umso schöner.

Seit dem überraschenden, ja sensationellen Weissenstein-Sieg sind einige Wochen vergangen. Hat sich bei Ihnen seither etwas verändert?
Ott: Nein, ich konnte mich gut fangen. Bereits nach dem Weissenstein-Sieg und dem Empfang in der Heimat bin ich wieder gut in die Realität zurückgekommen und konnte mich auf den Schwingbetrieb wie gewohnt konzentrieren.

Der Kilchberger Schwinget steht vor der Tür. Was liegt drin für Sie?
Ott: Anfangs Saison war die Teilnahme am Kilchberger Schwinget das grosse Ziel. Jetzt, da ich es erreicht habe, schaue ich den Wettkampf an wie jeden anderen auch. Je weiter vorne es am Abend in der Rangliste geht, desto schöner natürlich.

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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