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Schwinger der Woche: Interview Habegger

Der Schwinger der Woche beim SCHLUSSGANG heisst Heinz Habegger. Der Emmentaler Sennenschwinger beendete am Bündner-Glarner Schwingertag seine Laufbahn und konnte zum Abschluss den 30. Kranzgewinn realisieren. Im Interview gibt er Auskunft.
Heinz Habegger ist der Schwinger der Woche und gibt im Interview Auskunft zu den SCHLUSSGANG-Fragen. (Foto: Wolfgang Rytz)

Heinz Habegger, Herzliche Gratulation zum Kranzgewinn. Einen besseren Abschluss hätten Sie sich nicht wünschen können.
Heinz Habegger: Besten Dank für die Glückwünsche. Ja, es war wirklich ein toller Abschluss für mich und sehr eindrücklich.

Wie haben Sie das letzte Schwingfest erlebt?
Habegger: Wir sind bereits am Freitag angereist mit dem Klub. Als ich am Samstagmorgen aufgestanden bin, hatte ich richtig Vorfreude auf den Einsatz. Dann aber vor dem ersten Gang war ich so nervös wie noch nie. Mit dem Ende des ersten Ganges ging es dann mit der Nervosität. Besonders in Erinnerung bleibt mir aber auch die Zeit zwischen dem fünften und sechs Gang, nicht weil ich um den Kranz kämpfte, sondern weil die Gewissheit kam, dass dies mein letzter Gang als aktiver Schwinger werden würde. Mit dem Kranzgewinn hätte ich nicht gerechnet, drei Siege hatte ich mir zum Ziel gesetzt. Umso schöner, hat es mit dem 30. Kranzgewinn geklappt.

War es schon länger klar, dass Sie in Davos-Sertig abtreten werden?
Habegger: Der Einsatz so war nicht geplant. Dank der Initiative von Matthias Siegenthaler erhielt ich aber die Möglichkeit anzutreten und trainierte im Vorfeld auf den Einsatz hin. 

Gewürdigt wurden Sie von Teamkollege Matthias Siegenthaler. Was hat Ihnen das bedeutet?
Habegger:  Ich habe mir die Sequenzen im Nachhinein schon ein paar Mal angeschaut. Was er aber alles genau gesagt hat, wusste ich nicht mehr. Es war sehr emotional. Auch weil die Jungschwinger von meinem Klub dabei waren, dies war für mich fast der schönste Moment.

Wie werden Sie dem Schwingsport erhalten bleiben?
Habegger: Als Jungschwingerbetreuer beim Schwingklub Trub bin ich weiter eng dem Schwingsport verbunden. Wir haben bei uns einen sehr guten Vorstand und es macht grossen Spass die Entwicklung unseres Nachwuchses zu begleiten. Zudem werde ich weiter als OK-Präsident vom Abendschwinget Fankhaus amten.

Sie sind von den SCHLUSSGANG-Usern beinahe auch zum Schwinger des Monats Juni gewählt worden. Was bedeutet dies Ihnen?
Habegger: Damit hätte ich natürlich nicht gerechnet. Es ist ein schönes Gefühl und bedeutet mir sehr viel. Besten Dank allen, die für mich abgestimmt haben.

Im Artikel erwähnt: 

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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