Schwinger der Woche: Interview Hofer

Der aus dem freiburgischen Kerzers stammende Sven Hofer schoss am Schwinger- Fussballturnier 2019 sämtliche Treffer (fünf an der Zahl) für den Südwestschweizer Verband. Im Interview erklärt er, dass er sowohl im Fussball als auch im Schwingen aktiv ist.
Sven Hofer (rechts) erhielt in Interlaken genauso wie Simon Schmutz (links) und Andreas Schletti (Mitte) eine spezielle Auszeichnung. Bild: Jakob Heer

Sven Hofer, welche Bedeutung hat das Turnier am runden Leder?
Sven Hofer: Es ist eine willkommene Abwechslung nach den Zweikämpfen im Sägemehl.

Zum wievielten Mal wart ihr im SWSV-Team mit dabei?
Hofer: Ich war bereits 2018 in Schönenwerd SO mit dabei. Zuvor aber noch nie, da ich zwischenzeitlich auch nicht mehr schwang.

Wo lancierten sie ihre Sportlerkarriere. Im Fussball, oder im Schwingen?
Hofer: Ich begann als siebenjähriger mit dem Schwingen, wechselte aber später zum Fussball, wo ich beim FC Kerzers war. Im Gegensatz zum Turnier in Interlaken, wo ich fürs Toreschiessen zuständig war, spielte ich aber in Kerzers als Torwart.

Wie haben sie zum Schwingen zurückgefunden?
Hofer:  Seit zweieinhalb Jahren bin ich wieder als Schwinger aktiv. Kameraden meinten, ich solle doch ins Sägemehl zurückkehren. Allen voran mein ehemaliger Klubkamerad Remo Zosso, der heute dem Schwingklub Biel angehört, hat viel dazu beigetragen, dass ich wieder schwinge.

Haben sie die Fussballschuhe (Schwinger- Fussballturnier ausgenommen) an den Nagel gehängt?
Hofer: Nein, nicht vollends. Es kommt auch jetzt noch vor, dass ich in der 5. Liga meinem Vereins aushelfe.

Wie lief es ihnen 2019 im Sägemehl?
Hofer: Ich gewann den Kranz am Freiburger Kantonalen in Heitenried im hervorragenden dritten Schlussrang. Doch dann folgte das verhängnisvolle Seeländische Schwingfest in Lyss. Ich zog mir im fünften Gang eine Bauchmuskelzerrung zu, zudem waren die Rippen angeknackst. So fiel ich mitten in der Kranzfestsaison für zwei Monate aus.

Trotzdem schafften sie den Sprung ins SWS-Team für nach Zug.
Hofer: Ja. Ich kehrte an einem Regionalfest auf die Schwingplätze zurück. Anschliessend bestritt ich noch die Bergfeste auf dem Brünig sowie auf der Schwägalp. Beim letztgenannten Anlass bestritt ich alle sechs Gänge. Dass es für nach Zug gereicht hat, freut mich. Doch die schmerzhafte Verletzung führte zu einem Trainingsrückstand, den ich in der kurzen Zeit, die mir vor dem ESAF noch blieb,  nicht mehr wettmachen konnte.

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Jakob Heer

Redaktion

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