Schwinger der Woche: Interview Stucki

Der aktuelle Schwinger der Woche Christian Stucki gibt im Interview bekannt, wieso er sich am Seeländischen Schwingfest besser fühlte als bisher in der Saison 2017 und wieso er das Duell gegen Schwingerkönig Matthias Glarner gewann.
Christian Stucki (oben, gegen Niklaus Zenger) ist der Schwinger der Woche. (Foto: Rolf Eicher)

Christian Stucki, Sie haben sich eindrücklich zurückgemeldet nach einem mässigen Saisonstart. Sind Sie zufrieden?
Christian Stucki: Mit dem Fest in Meinisberg (Seeländisches Schwingfest) bin ich natürlich sehr zufrieden. 60,00 Punkte erreicht man nicht alle Tage. Ich habe nach dem Saisonstart gemerkt, dass etwas gehen muss. Mein Ziel war es aggresiver zu schwingen und das ist mir sicherlich gelungen.

Wie gingen Sie mit der Hitze um?
Stucki: Bei solchen Temperaturen ist es wichtig viel zu trinken und sofort den Schatten zu suchen, wenn man nicht im Einsatz steht. Aber es ging ja nicht nur mir, sondern auch allen anderen Schwingern so.

Das war bereits ihr 34. Kranfzestsieg. Welche Bedeutung hat der Seeländer-Triumph 2017?
Stucki: Jeder Kranzfestsieg ist natürlich schön. Derjenige hier ist besonders schön, weil er nahe an meinem Wohnort liegt und ich auch das Seeländische Schwingfest schon länger nicht mehr gewinnen konnte.

Wegweisend war der Sieg gegen Schwingerkönig Matthias Glarner. Wie haben Sie dieses Duell erlebt?
Stucki: Da muss ich ehrlich sagen, dass dort auch ein wenig Glück mit dabei war. Einerseits war das Resultat eher knapp und ich hätte mich nicht beklagen dürfen, wenn es nicht gegeben worden wäre. Andererseits war das Duell zeitlich fast abgelaufen. Das nötige Wettkampfglück spielte hier sicherlich auch mit.

Wie wird ihre Saison 2017 weiterverlaufen und was sind die Ziele?
Stucki: Mit dem Mittelländischen Schwingfest steht noch ein Gauverbandsfest an. Das Oberaargauische werde ich nicht bestreiten, da ich ja schon am Emmentalischen im Einsatz war. Danach folgen die Teilverbands- und Bergkranzfeste sowie der Unspunnen-Schwinget. Bezüglich Zielen schaue ich von Fest zu Fest und setze mich dabei nicht zu sehr unter Druck.

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Werner Frattini

Freier Mitarbeiter Text

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