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Schwinger der Woche: Inti Kilian Wenger

Kilian Wenger hat zum ersten Mal überhaupt den Brünig-Schwinget gewonnen. Im Interview erklärt er, was ihm dieser Sieg bedeutet und was er sich für den Kilchberger Schwinget vorgenommen hat.
Kilian Wenger vor dem Schlussgang auf dem Brünig in voller Konzentration. (Foto: Rolf Eicher)

Kilian Wenger, herzliche Gratulation zum Brünig-Sieg!
Kilian Wenger: Besten Dank.

Was bedeutet Ihnen dieser Erfolg?
Wenger: Es ist sicherlich eine Erfüllung eines Bubentraumes. Schon seit meiner Jugend war ich vom Brünig-Mythos fasziniert.

... und standen auch schon nahe am Sieg?
Wenger: Das ist richtig. Bereits die beiden 2. Ränge waren sehr schöne Erfolge, aber nun der Sieg, es ist unbeschreiblich.

Wie haben Sie ihre Gegner wahrgenommen?
Wenger: Sicherlich hat es schon Brünig-Sieger mit "besseren" Notenblättern gegeben, doch ich schwinge gegen jene Gegner, die man mir zuteilt. Alles andere würde ja sowieso keinen Sinn machen.

... und schwach war ja kein Gegner?
Wenger: Auf keinen Fall. Man muss schwingerisch schon einiges mitbringen, um überhaupt einmal auf dem Brünig anzutreten. Und meine Gegner haben allesamt schon mehrmals bewiesen, zu was sie fähig sind. Immerhin hatte ich mit Daniel Bösch, Bruno Müller und Matthias Glarner auch drei Eidgenossen auf dem Notenblatt.

Matthias Glarner ist ein gutes Stichwort. Wie sind Sie in dieses Duell gegangen?
Wenger: Natürlich war es nicht so einfach, weil wir uns schon lange von gemeinsamen Trainings kennen. Seit mehreren Jahren trainiere ich ziemlich regelmässig zwei Mal die Woche mit Matthias. Es hat vorher auch keine Absprachen zwischen uns gegeben, beide wollten den erstmaligen Brünig-Sieg unbedingt.

Was war im Schlussgang ausschlaggebend?
Wenger: Ich wusste, dass sich mit der Fortdauer des Ganges Chancen ergeben würden. Zudem verliess ich mich auf meine konditionellen Stärken.

In fünf Wochen findet der Kilchberger Schwinget statt. Zählt jetzt nur der Sieg?
Wenger: Vom Kilchberger Sieg rede ich nicht, dass würde mich zu fest unter Druck setzen. Ich möchte meine beste Leistung abrufen, dann sollte eine Klassierung im Spitzenfeld möglich sein.

Wie ist Ihre Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt?
Wenger: Ich bestreite am 10. August natürlich noch das Berner Kantonalschwingfest. Danach werde ich das Training nochmals ein wenig intensivieren und mich gut auf den Saisonhöhepunkt vorbereiten.

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