Adi Laimbacher (Teil 3): Mann des Tages am Aargauer

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von Mitte Oktober bis Mitte März jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit an der Reihe ist Adi Laimbacher. Heute: Teil 3.

Nach einmonatiger Verletzungspause mit Hin und Her wegen der Art seiner Verletzung, gab Adi Laimbacher überraschend früh sein Comeback am Aargauer Kantonalfest in Aristau. Wir blicken heute zurück auf einen Bericht im SCHLUSSGANG nach dem Comeback.

Comeback des Tages in Aristau


In der vorletzten Minute des Schlussganges huschte Adi Laimbacher ein Schmunzeln übers Gesicht. Er erkannte, dass Christoph Bieri an diesem Tag nicht zu bezwingen war. Doch für den 31½-jährigen Schwyzer Eidgenossen stimmte der Tag auch mit Rang 2. Nach einmonatiger Verletzungspause kehrte er mit einer Topleistung ins Sägemehl zurück. "Ich bin froh, dass ich wieder so schwingen kann", bestätigte er seine Zufriedenheit.
Mit grosser Vorfreude war er ans Aargauer Kantonale angereist. In der Woche zuvor hatte das rechte Knie wieder gezwickt, doch das zweite Schwingertraining zwei Tage vor seinem Comeback verlief positiv. Wie der herrliche Kurzzug gegen Bruno Gisler zum platten Resultat nach eineinhalb Minuten Kampfzeit zeigte, hat der Älteste des Laimbacher-Trios nichts von seiner Gefährlichkeit in dieser Saison eingebüsst.

Primäres Ziel in Aristau war, sechs Gänge schmerzfrei zu überstehen. Dies hat er bei weitem übertroffen. Er war klar der zweitbeste Athlet auf dem Schwingplatz. Einzig Bieri war stärker. "Im dritten Gang hat er mich erwischt, weil ich falsch stand", kommentierte er die Niederlage auf einen Fussstich. Nun freut sich der dreifache Familienvater auf die nächsten grossen Feste. Gut möglich, dass in dieser Form bald die fünfte Schlussgangqualifikation folgt.

Die Serie Schwingerwoche mit Adi Laimbacher wird am Donnerstag, 14. November, mit Teil 4 fortgesetzt.

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