Christian Stucki (Teil 4): Interview

Die beliebte Herbst- und Winterserie auf www.schlussgang.ch, SCHWINGERWOCHE, läuft wieder von November 2019 bis Ende Februar 2020. In dieser Woche im Fokus: Schwingerkönig Christian Stucki. Heute folgt mit dem Interview zum Abschluss Teil 4.
Christian Stucki (oben, gegen Fritz Ramseier) blickt auf eine intensive Zeit zurück. (Foto: Barbara Loosl)

In der Schwingerwoche werden von November 2019 bis Ende Februar 2020 jeweils während einer Woche Berichte vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Vom 4. bis 9. November ist die Serie Schwingerkönig Christian Stucki gewidmet.

Christian Stucki, elf Wochen sind seit dem Königstitel vergangen. Wie haben Sie diese Zeit erlebt?
Christian Stucki: Einerseits war es zwischendurch schon etwas hektisch und viel los, aber das muss man so nehmen wie es kommt. Ist ja auch schön, dass man als Schwingerkönig so gefragt ist. Ich konnte zudem noch Ferien mit der Familie geniessen, das hat sehr gut getan.

Kam Ihnen womöglich die Verletzungspause bezüglich Energiehaushalt gelegen?
Stucki: Der Frust nach der Verletzung war gross, vor allem am Anfang. Mit der Zeit habe ich die Verletzung aber auch als Chance angeschaut, sicher auch bezüglich Energie. Im Nachhinein war es vielleicht sogar ein Vorteil, aber ich wusste ja bis zum ESAF nicht, ob das Knie hält. Und im Sommer bei 30 Grad in der Badi die Schwingfeste zu verfolgen war auch mal etwas schönes.

Sie durften am Super10Kampf teilnehmen. Nehmen Sie uns mit, wie Sie den Tag und den Event verbracht haben?
Stucki: Ich war ab Mittag dabei und habe es sehr geniessen können. Der Event macht grossen Spass und es ist vor allem eine tolle Sache andere Sportlerinnen und Sportler kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Es war ein richtig cooler Anlass.

Auch sonst sind Sie noch gefragter als vorher schon. Wie gehen Sie damit um? Kommt etwas zu kurz?
Stucki: Es ist schon ziemlich viel, was auf mich zugekommen ist. Der November ist jetzt noch ziemlich zugepackt mit Terminen, aber im Dezember wird es besser. Dann gibt es auch wieder mehr Zeit mit der Familie.

Blicken wir nun in die sportliche Gegenwart. Haben Sie schon das Training aufgenommen?
Stucki: Das Sägemehltraining haben wir anfangs November aufgenommen. Im Bereich Athletik bin ich schon etwas früher gestartet.

2020 wird wiederum ein spannendes Schwingerjahr. Wissen Sie schon wo Sie antreten werden?
Stucki: Das Jubiläumsschwingfest ist sicherlich eines der Saisonziele. So ein Fest kann man nicht oft bestreiten. Auch auf die weiteren Kranzfest-Einsätze freue ich mich sehr. Zudem ist auch geplant auf der Schwägalp anzutreten.

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