Daniel Bösch (Teil 6): Aktuelles Interview der Woche

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von Mitte Oktober bis Mitte März jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit an der Reihe ist Daniel Bösch. Heute: Teil 6.

Daniel Bösch, sind Sie zufrieden mit der Saison 2012?
Daniel Bösch: Auf jeden Fall. Es war ein sehr erfolgreiches Jahr für mich, denn nach dem Unspunnen-Sieg stieg der Druck auf meine Person natürlich an.

Wie gingen Sie damit um?
Bösch: Ich musste meine Wochenplanung etwas an die Medien und Sponsorentermine anpassen. Bis jetzt habe ich aber alles sehr gut aneinander vorbei gebracht.

Gegen Ende der Saison passte nicht mehr alles 100 Prozent zusammen. Wieso?
Bösch: Einerseits war es eine lange Saison und viele meiner Konkurrenten wurden von Fest zu Fest besser. Zudem habe ich mich lange mit einer Verletzung herumgetrieben.

Wovon niemand wusste ...
Bösch: Das haben wir bewusst so gemacht. Ich wollte dies zudem nicht als Ausrede benutzen, wenn es mir nicht gelaufen wäre.

Sie haben nun bereits viele grosse Erfolge gefeiert. Welcher fehlt Ihnen noch?
Bösch: Für einen Toggenburger ist es das Grösste einmal auf der Schwägalp zu siegen. Ich war jetzt schon zwei Mal sehr nahe dran. Dieses Fest zu gewinnen ist ein absoluter Traum.

Aber nächstes Jahr wäre es nur der zweiwichtigste Sieg, oder?
Bösch: Natürlich wird 2013 das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Burgdorf im Emmental im Zentrum stehen. Vielleicht reicht es gar für zwei Siege ...

Sie waren in dieser Saison der zweitbeste Schwinger der Jahrespunkteliste. Was halten Sie von der Jahreswertung?
Bösch: Für uns Schwinger ist sie natürlich ein sehr interessantes Werk, welches zeigt, wo man im Vergleich mit den anderen steht. Ich bin auch stolz, dass es mir zum zweiten Schlussrang gereicht hat.

Was sagen Sie zu Matthias Sempach?
Bösch: Er war in dieser Saison eine Klasse für sich. Das zeigt auch der deutliche Vorsprung in der Jahrespunkteliste.

Die Serie Schwingerwoche mit Daniel Bösch ist beendet. Am 29. Oktober startet die Schwingerwoche mit Christian Stucki, dem Drittklassierten der diesjährigen SCHLUSSGANG-Jahrespunkteliste. 

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