Matthias Siegenthaler (Teil 1): Stark beim Schwarzsee-Schwinget

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von Mitte Oktober bis Mitte März jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit an der Reihe ist Matthias Siegenthaler. Heute: Teil 1.

Am Schwarzsee-Schwinget machte Matthias Siegenthaler mit der Schlussgang-Teilnahme erstmals nach seiner Verletzungspause wieder auf sich aufmerksam. Über ein Jahr musste der Emmentaler auf die Schwingerei verzichten. Wir blicken zurück auf die Berichterstattung in der Schwingerzeitung SCHLUSSGANG, wo ihm beim Schwarzsee-Schwinget der Kasten "Comeback des Tages" gewidmet war.

Comeback des Tages
Einmal mehr stellte der 27-jährige Matthias Siegenthaler sein grosses Talent unter Beweis. Nach einer anderthalbjährigen verletzungsbedingten Pause gleich beim ersten wichtigen Kranzfest wieder im Schlussgang zu stehen, kam für den Emmentaler selber überraschend. "Ich darf mit meinem Resultat mehr als zufrieden sein. Natürlich fehlt noch einiges, bis ich die gewünschte Form erreicht habe. Das Resultat zeigt mir aber, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde und zudem stärkt es mein Selbstvertrauen."

Der Fankhauser startete mit einem Sieg gegen Marcel Mathis, teilte im zweiten Gang mit Thorsten Betschart die Punkte und besiegte Manuel Ambauen und Philipp Gloggner mit der Maximalnote. Mit einem weiteren Gestellten gegen Alain Müller qualifizierte er sich für den Schlussgang. "Ich hoffe, dass ich meine Form noch festigen kann und freue mich wie ein kleines Kind auf die kommenden Bergfeste – das Oberländische und das Kantonale."

Als Gast wird Siegenthaler ebenfalls am Bündner-Glarner in Sertig im Einsatz stehen. "Ich hoffe, dass ich ohne Beschwerden trainieren kann und so das nötige Selbstvertrauen zurückbekomme." Sicher ist, dass "Sigu Mätu" an jedem Fest eine Bereicherung darstellt.

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