Matthias Siegenthaler (Teil 5): Schlussgang am Bündner-Glarner

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von Mitte Oktober bis Mitte März jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit an der Reihe ist Matthias Siegenthaler. Heute: Teil 5.

Am Bündner-Glarner Schwingertag in Davos-Sertig machte Matthias Siegenthaler mit einer starken Leistung auf sich aufmerksam. Er war der beste Schwinger auf dem Platz und wies das beste Notenblatt aller Schwinger aus.

Taktischer Schlussgang
Im Schlussgang riskierte lange keiner etwas, ehe Matthias Siegenthaler in der achten Minute mit Kurz endlich die Initiative ergriff und damit dem Fest ein Ende setzte. Denn Arnold Forrer konterte mit Gammen rechts und erwischte damit den Berner eiskalt. Es war bereits sein dritter Sieg an einem Bündner-Glarner nach 2001 in Chur sowie 2009 in Silvaplana. "Ich bin den Schlussgang taktisch auf Abwarten angegangen", bekannte Forrer anschliessend sein Vorgehen.

In dieser Saison war es schon sein vierter Kranzfestsieg nach dem Thurgauer, Zürcher und dem Stoos. Ein zweites Unentschieden hätten sich die beiden im Schlussgang nicht leisten können, davon hätte Daniel Bösch profitiert. Er gewann im sechsten Gang gegen Urs Abderhalden im Bodenkampf.

Siegenthaler Publikumsliebling
Hinter dem Seestädter Ruedi Eugster und dem Schaffhauser Ringer Pascal Gurtner fand sich Siegenthaler mit dem härtesten Notenblatt aller Startenden auf Rang vier wieder. Er war zum 100. Geburtstag des Schwingklubs Davos die grosse Bereicherung. Auch Heinz Habegger kam zu Kranzehren, während der zweite Gastklub (Schattdorf) leer ausging. Ebenfalls an die Spitze gelangte Urban Götte, derweil Jakob Roth und Beat Clopath durch ein abschliessendes Remis zurückfielen.

Die Serie Schwingerwoche mit Matthias Siegenthaler wird am Samstag, 15. Dezember, mit Teil 6 fortgesetzt.

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